Ratgeber Diabetes Typ 2

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Diabetes Typ 2

Der Name „Diabetes“ steht als eine Sammelbezeichnung für Erkrankungen, bei denen der Kohlenhydratstoffwechsel gestört ist. Eine dieser Erkrankungen ist der Diabetes mellitus Typ 2. Diese Erkrankung ist gekennzeichnet von einer sog. Insulinresistenz und/oder einem Insulinsekretionsdefekt.

Zellen resistent gegen Insulin

Das Hormon Insulin reguliert u. a. die Konzentration von Glukose im Blut (Blutzuckerspiegel). Es wird von den Betazellen produziert, die sich in den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse befinden. Insulin ermöglicht es den Körperzellen, Glukose aus dem Blut ins Zellinnere zu transportieren. Die Zellen benötigen Glukose für lebenswichtige Funktionen.


Beim Diabetes Typ 2 reagieren die Zellen nach und nach immer weniger auf das Vorhandensein von Insulin im Blut. Dies wird als Insulinresistenz bezeichnet. Bei vielen Typ 2-Diabetikern ist zudem die Insulinausschüttung gestört. Dadurch wird das Hormon nach dem Essen nicht in ausreichend hoher Konzentration oder verspätet abgegeben.

In Deutschland leben rund vier Millionen Diabetiker

In Deutschland leben laut Erhebungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund vier Millionen Diabetiker. Geschätzte 3,2 bis 3,6 Millionen leiden an Typ 2-Diabetes. Vielfach erkranken Erwachsene in einem höheren Lebensalter an dieser Erkrankung. Jedoch können auch Kinder und Jugendliche mit starkem Übergewicht bzw. Adipositas Diabetes, Typ 2 bekommen.

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