Ratgeber Diabetes Typ 2

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Diabetes Typ 2: Symptome und Diagnose

Häufig wird Typ 2-Diabetes zufällig diagnostiziert, da zu Beginn der Erkrankung meist keine oder nur uncharakteristische Symptome auftreten. Typische Symptome wie starkes Durstgefühl und häufiges Wasserlassen treten in der Regel nur bei Typ 1-Diabetes auf. Viele Menschen mit beginnendem Typ 2-Diabetes ahnen daher gar nicht, dass sie „Zucker“ haben.


Zur Diagnose eines Diabetes mellitus wird eine Blutprobe benötigt. In dieser wird der Glukosegehalt bestimmt. Die Höhe des Blutzuckers ist diagnostisches Kriterium für Diabetes. Bei einem Nüchternblutzucker ab 7 mmol/l (126 mg/dl) im venösen Blutplasma oder einem Blutzucker in nicht nüchternem Zustand ab 11,2 mmol/l (200 mg/dl) lautet die Diagnose Diabetes. Die Messung wird üblicherweise an einem zweiten Tag wiederholt, um die Diagnose zu bestätigen.

Der orale Glukosetoleranztest bietet ebenfalls die Möglichkeit, Diabetes zu diagnostizieren. Mit diesem Verfahren kann darüber hinaus ein Diabetes von einer gestörten Glukosetoleranz abgegrenzt werden. Bei diesem Test werden 75 g in Wasser gelöste Glukose oral verabreicht. Vor Beginn des Tests wird der Blutzucker bestimmt. Nach einer Wartezeit von zwei Stunden wird der Glukosegehalt im Blut erneut gemessen. Liegt er bei 11,2 mmol/l (200 mg/dl) oder mehr, leidet der Patient an Diabetes. Bei Werten größer 7,8 mmol/l (140 mg/dl) und kleiner 11,2 mmol/l (200 mg/dl) liegt eine gestörte Glukosetoleranz (engl. Impaired glucose tolerance: ICT) vor.

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